Digitale Ethik heute statt erst morgen verstehen

Warum KI-Experte Edgar Ehlers das Thema digitale Ethik in seinem neuen Buch für jeden verständlich machen möchte

Der digitale Transformationsprozess ist allgegenwärtig. KIs erobern nicht nur das Internet, sondern ebenso Wirtschaft und Industrie. Was genau hinter den Technologien steckt, wissen hingegen die wenigsten. Doch mit Fortschritt kommt Verantwortung – so bringt der Einsatz künstlicher Intelligenz neben vielen Vorteilen eben auch begründete Bedenken mit sich. Immer weiter in den Vordergrund rückt hierbei die digitale Ethik.

Edgar Ehlers, Gründer der ee factor agile consulting GmbH und AI Transform Consulting GmbH, sieht in den Wissenslücken hinsichtlich ethischer Gesichtspunkte ein großes Problem. KI wird in Zukunft bestimmen, wie wir arbeiten, soziale Kontakte pflegen oder unseren Alltag verbringen – umso wichtiger, die breite Masse für das Thema zu sensibilisieren. In seinem 228-seitigen Debütwerk „Digitale Ethik“ durchdringt der Experte verständlich, wie der Change Mensch und Arbeitswelt betrifft.

Der digitalen Transformation begegnen

Cyberkriminalität, Diskriminierung, Datenschutz sowie -gewinnung: „Die Zeit, zu der wir anfangen sollten, uns über digitale Ethik zu unterhalten, ist schon längst gekommen. In Deutschland haben wir bereits die Digitalisierung verschlafen – der gleiche Fehler darf Deutschland beim Thema KI nicht unterlaufen“, weiß Edgar Ehlers.

Die moderne Welt steht vor der nächsten industriellen Revolution. Während Führungsebenen bereits KI in ihre Unternehmen integrieren, um Arbeitsabläufe zu optimieren, bleiben Mitarbeitende häufig auf der Strecke: Arbeitsplätze ändern sich oder fallen im schlimmsten Fall ganz weg. „Erstmalig stehen nun künstliche Intelligenzen für jeden und jede zur Verfügung. Damit eröffnete sich die digitale Welt auch für die breite Gesellschaft. Das bedeutet, wir müssen jeden mitnehmen“, rät der Gründer von AI Transform Consulting.

Den Computer füttern

Ein Grundverständnis von künstlichen Intelligenzen wird in Zukunft Mensch-Maschine-Kollaborationen nachhaltig beeinflussen. „Ethische Überlegungen sollten von Anfang an in den Entwicklungsprozess einfließen“, so Edgar Ehlers in seinem Buch. Ob die Erstellung von Kunst, Programmierung von Robotern oder die Art und Weise wie wir kommunizieren: KI schleicht sich schneller in unseren Alltag als manch einer wahrhaben möchte. Was dabei schnell untergeht: Die Maschinen müssen mit reichlich Informationen und Daten versorgt werden.

Allein dieser Schritt bringt in viele Fällen schon das erste moralische Dilemma mit sich: Wie lernen intelligente Systeme und wie ethisch korrekt kann Datenbeschaffung sowie deren Einspeisung sein? „Das sind Fragen, mit denen sich früher oder später jeder auseinandergesetzt haben sollte. Gemeinsame Standards, Leitlinien und Kooperationen sind notwendig, um sicherzustellen, dass die digitale Entwicklung im besten Interesse aller erfolgt“, erklärt Edgar weiter.

Der verlängerte Arm der Gen Z

Insbesondere die Generationen Z und Alpha zeigen, wie leicht KI und digitale Transformation mit dem Alltag verschmelzen. „Es kann nicht sein, dass Kinder heute durch Smartphone und Internet wissen, wie AI’s bedient werden, während die Eltern durch den drohenden Kontrollverlust Verbote aussprechen. Jung und Alt gleichermaßen über Risiken und Chancen aufzuklären entwickelt sich zu einer der größten Herausforderungen. Denn wie sollen junge Menschen verstehen, wie die Technik dahinter funktioniert, wenn es ihnen niemand erklärt?“, so der Autor.

Die digitale Welt ist dynamisch und wandelt sich ständig. Die Verantwortung der Gesellschaft besteht darin, sich kontinuierlich anzupassen und Regulierungen, Standards und ethische Grundsätze weiterzuentwickeln, um den Anforderungen einer sich verändernden digitalen Landschaft zu begegnen.

Bild: Bildrechte: Edgar Ehlers

Quelle : Borgmeier Public Relations GmbH

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