LinkedIn-KI lässt Post viral gehen

LinkedIn-Experte Markus Walter schürt Neugierde bei LinkedIn-Nutzern

Über 1.200 Kommentare und mehr als 70.000 Ansichten bei einem LinkedIn-Post: Das kann passieren, wenn man über künstliche Intelligenz schreibt.

Ein Bild von uns mit einer Sprechblase „KI gegen LinkedIn-Nutzer: Der Kampf um Reichweite“ und eine Gratis-Checkliste mit hilfreichen Infos waren die Zutaten für diesen Post im Profil von Markus (https://www.facebook.com/markus.walter7).

Und darum ging es genau: Der Einsatz von künstlicher Intelligenz kann die Reichweite von User-Content bei LinkedIn künftig stark einschränken. Der LinkedIn-Algorithmus soll verstärkt fachliche, wissensbasierte Inhalte ausspielen. Und dabei wird zuvor mit Hilfe von KI überprüft, ob der Autor überhaupt in seinem „Kernthema“ schreibt. Anhaltspunkte dafür kann die KI im persönlichen Profil des Autors finden. 

Sprich: Wenn jemand fachliche Inhalte postet, jedoch kein Expertenprofil hat, werden seine Beiträge nur einem sehr begrenzten Teil der Anhängerschaft angezeigt. 

In der kostenfreien Checkliste wurde genau herausgearbeitet, an welchen Stellen im Profil die eigene Expertise geschärft werden kann, damit die KI entsprechend fündig wird. Um an die Infos zu gelangen, sollten interessierte LinkedIn-Nutzer den Post kommentieren. Den Link zu einem Download erhielten sie dann per LinkedIn-Messenger.

Die Idee hinter diesem Post war, dass mit den Kommentaren unserer Kontakte viel Interaktion unter diesem Post entsteht und dieser dadurch mehr Sichtbarkeit bekommt. Und natürlich dachten wir, dass wir so den einen oder anderen neuen Kontakt für unsere Checkliste begeistern könnten – und gleichzeitig natürlich auch für unsere Expertise mit LinkedIn sensibilisieren. Mit einem so großen Echo hatten wir ehrlich gesagt aber dann doch nicht gerechnet. 

Thema lud zum Kommentieren ein

Der Post traf in vielfacher Hinsicht den Nerv der LinkedIn-Community. Zum einen gab es Interesse an der Checkliste. Zum anderen meldeten sich KI-Befürworter und KI-Gegner zu Wort, die das Pro und Contra von künstlicher Intelligenz diskutieren wollten. 

Und nicht zuletzt nutzten manche Profis auch die Chance, sich selber mit werthaltigen Kommentaren zu zeigen, um sich einer großen Audience zu präsentieren. Letzteres ist durchaus eine interessante Strategie um seine Sichtbarkeit und Reichweite bei LinkedIn zu erhöhen. 

All diese unterschiedlichen thematischen Kommentare galt es zu handeln und zu berücksichtigen. In der ersten Stunde ging Markus noch auf jeden einzelnen Post ein und kommentierte individuell zurück. Warum? Damit steigt die Reichweite weiter, denn damit verdoppeln sich ja die Kommentare seines Posts. Individuelles Kommentieren war danach aber nicht mehr praktikabel. 

Kommentarflut bescherte Nachtschicht

Der Korken war sprichwörtlich aus der Flasche, und die Flut ließ sich nicht mehr eindämmen. Denn viel zu schnell wurde Markus‘ Post nicht nur seinen eigenen Kontakten angezeigt, sondern es meldeten sich bereits Zweit- und Drittkontakte. Das bedeutet, der Beitrag hatte sofort eine hohe Startreichweite und ging dann in den nächsten Stunden weiter durch die Decke. 

Zudem gab es eine große Herausforderung: Wer an einem Tag übermäßig viele LinkedIn-Mitglieder per Messenger anschreibt, bekommt von LinkedIn früher oder später eine Warnmeldung. An Zweit- und Drittkontakte wurden zunächst sogenannte InMails verschickt. Diese landen direkt im E-Mail-Postfach des Users. Aber das knappe Kontingent war schnell aufgebraucht. Wir agierten daher zusätzlich mit Leonies Profil, um diesen Link zu versenden.

Zwei Tage später zählte der Post bereits 35.000 Ansichten, und stetig trudelten weitere Kommentare ein, die alle beantwortet wurden.

Während dieser Zeit hatten wir natürlich auch noch das normale Tagesgeschäft: Telefonate, Zoom-Calls, Gruppencalls mit unseren Mentoring-Kunden. Zusammen mit der Kommentar- und Nachrichtenflut herrschte bis spät in die Nacht Ausnahmezustand. Zum Glück gibt es Pizza-Lieferdienste! 

Unser persönliches Fazit: 

Mit trendy Themen wie künstlicher Intelligenz kann man bei LinkedIn eine enorme virale Reichweite bekommen. Wichtig dabei ist, dass die fachliche Qualifikation vorhanden ist und von der KI im persönlichen Profil erkannt werden kann.

Zudem heißt es: Aktuelle Themen schnell aufgreifen! Den Wenigsten war diese neue Entwicklung bei LinkedIn bekannt. In unserem Fall waren die Neugierde und der Wunsch nach einer guten Anleitung groß – und wir konnten liefern.

Über Leonie & Markus Walter:

Leonie & Markus Walter sind Business-Mentoren für das Thema „Neukunden gewinnen über LinkedIn“. Sie zeigen Beratern, Dienstleistern, Trainern und Coaches, wie sie ihr Unternehmen in die Sichtbarkeit rücken und bei LinkedIn einen weiteren Vertriebskanal aufbauen. Sie sind die Experten sowohl für organische als auch bezahlte Leadgenerierung auf LinkedIn. Als #LinkedInCouple sind sie immer auf dem neuesten Stand der Trends und Algorithmen.

Kontaktdaten:

Walter Consulting GmbH

Neukunden gewinnen ∞ Digital, Emotional & Nachhaltig

Theodor-Heuss-Allee 112

DE-60486 Frankfurt am Main

hello@LeonieMarkus.de

https://de.LeonieMarkus.de

Titelbild: AI:Mac Cover und Linkedin Bild:  Leonie Walter

LinkedIn-KI lässt Post viral gehen

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Kommentar aus der Redaktion:

UFFPASSEN IHR LIEBEN
– oder Wie man ein 2,5 Stunden Webinar unterhaltsam hält

Es vergeht kein Tag, an dem wir bei LinkedIn nicht zu „unverbindlichen Webinaren“, kostenfreien Checklisten etc. eingeladen werden, die in langatmigen Verkaufsveranstaltungen münden. Auch  mir als Chefredakteur wurde der Post angezeigt und ja, ich wurde KI-thematisch getriggert, habe kommentiert und wenig später erhielt ich die angekündigte Checkliste als PDF. Eine Checkliste, die  nicht nur das versprochene lieferte, sondern auch darüber hinaus informative, leicht umzusetzende Verbesserungsvorschläge für das eigene Profil enthielt. Und wenige Tage später, stand auch noch ein Webinar an: 2,5 Stunden. Kam hier die langweilige Verkaufsshow? 

Rhetorisch kann man von diesem Webinar viel lernen. Statt langweiliger Vorstellungsrunde  starten Leonie und Markus direkt mit Wissensvermittlung. Erst kommentieren und dann liken oder umgekehrt? Links posten, ja oder nein? etc.. Keine große Geheimniskrämerei. Damit Alle dran bleiben, stellen die beiden Fragen, die die Zuhörer durch das Eintippen von Zahlen beantworten, der Chat füllt sich rasch mit Zahlen. Dass die beiden gemeinam mit dem Sozialmediafotograf Ronny Barthel ein Angebot haben, um in die Materie tiefer einzusteigen und dies ausführlich aber kurzweilig gestalten, wirkt sich nicht negativ auf die von Anfang an konstante Zuschauerzahl aus.

Das sympathische „Uffpassen Ihr Lieben“ das immer bei Tipps kam, die man sich notieren sollte, möchte ich nicht unerwähnt lassen. Wären doch alle Webinare immer so informativ. 

Stefan Kny

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