Autorisierte Biografie des KI-Pioniers Sebastian Thrun

Sebastian Thrun – Eine deutsche Karriere im Silicon Valley

Am 19. April um 18 Uhr deutsche Zeit stellt die UNO-Denkfabrik Diplomatic Council die erste Biografie über den KI-Pionier Sebastian Thrun vor, die dieser autorisiert hat. Sie basiert auf stundenlangen Gesprächen des Biografen Andreas Dripke mit dem gebürtigen Deutschen, der mit 34 Jahren ins Silicon Valley auswanderte, mit 36 den KI-Lehrstuhl an der Stanford University übernahm und mit 39 als Mitglied in die US-amerikanische National Academy of Engineering und in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen wurde.

Sebastian Thrun war Vice President bei Google und Gründer des geheimen Forschungslabors Google X. Das Buch erhebt den Anspruch, „die wahre Geschichte hinter Google Maps, Street View, der Online-Uni­versität Udacity, Datenbrillen, selbstfahrenden Autos, auto­nomen Flugtaxis, dem digitalen Gesundheitswesen, der Künstlichen Intelligenz und anderen Erfindungen, die unsere Welt verändern“ zu erzählen.

Reise in die Welt der Tech-Eliten im Silicon Valley

Der frühere CEO von Google, Eric Schmidt, sagt über Thrun: „Sebastian ist einer der smartesten Menschen, die ich kenne. Er ist einer der klügsten Köpfe hinter dem modernen Silicon Valley.“ So ist das Buch über eine Biografie hinausgehend auch „eine Reise in die Welt der Tech-Eliten im Silicon Valley“, wie es im Klappentext heißt. Immerhin gehören zum Freundeskreis Thruns neben Eric Schmidt auch Jeff Bezos, Elon Musk und Larry Page, die in dem Buch mehrfach zu Wort kommen.

Die deutsche Nachrichten-Ikone Claus Kleber, die das Vorwort verfasst hat, sagt: „Als ich Sebastian Thrun zum ersten Mal traf, hatte ich keine Ahnung, wie wenig ich von Leben und Arbeit im Silicon Valley wusste. Für mich war es der Anfang einer steilen Lernkurve.“ Tatsächlich erfährt man in der Biografie aus erster Hand, wie die klügsten Köpfe im Silicon Valley denken und was sie für unser aller Zukunft planen. Schließlich zählt das Magazin Foreign Policy Sebastian Thrun selbst zu den fünf global einflussreichsten Denkern.

Motivationsbuch für den eigenen Lebensweg

Sebastian Thrun selbst will die Biografie über sich vor allem als einen „Motivationsschub für alle Menschen, die in ihrem Leben mehr erreichen wollen“ verstanden wissen. So gibt es in dem Werk auf beinahe jeder Seite einen Einschub wie „Sebastian sagt: Es ist egal, ob du in einem kleinen Dorf oder in einer Großstadt geboren wurdest. Es liegt allein bei dir, in die Welt hinauszugehen und deinen eigenen Lebensweg zu finden.“ So erklärt sich der Untertitel der Biografie: „Was wir von einem der klügsten Köpfe der Welt für unser eigenes Leben lernen können.“ Sebastian Thrun erklärt dazu: „Ich hoffe, dass dieses Buch viele Menschen motiviert, ihren eigenen Lebensweg aktiv zu gestalten!“

Der Verlag Diplomatic Council Publishing schreibt dazu: In diesem Buch schildert der in Jahrzehnten denkende Visionär, erfolgreiche Unternehmer und vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler seine Lebensgeschichte. Die Leser profitieren dank unzähliger konkreter Ratschläge von der Lebens­erfahrung des Masterminds für ihren eigenen Lebensweg. Es ist ein Buch, das Eltern ihren Kindern, Großeltern ihren Enkeln, Kollegen und Freunde untereinander empfehlen.

Keine verbietende Ethik für Künstliche Intelligenz

Darüber hinaus legt der KI-Pionier in dem Werk seine Gedanken offen, welchen Einfluss Künstliche Intelligenz in Zukunft auf unser Leben nehmen wird. Die Angst vor Künstlicher Intelligenz hält er für maßlos übertrieben. „Die Menschheit nutzt seit Jahrhunderten Technik, die sie zuvor nicht kannte“, verweist er darauf, dass mit dem technischen Fortschritt stets das Betreten neuen Terrains verbunden ist. „Natürlich brauchen wir Regeln für KI wie für viele andere neue Technologien“, sagt er, aber er mag „keine verbietende Ethik, die uns, ohne die Technik zu kennen, vor ihr schützen will“. In dem Buch geht er detailliert darauf ein, welche KI-Regeln er für sinnvoll erachtet, was wir konkret von KI zu erwarten haben und wie menschliches und maschinelles Denken künftig zusammen funktionieren können.

Auszug aus dem Buch „Sebastian Thrun – Eine deutsche Karriere im Silicon Valley“

Der Technologie-Pionier, Wissenschaftler und Unternehmer Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Sebastian Thrun hat die weltweite Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI), des Maschinellen Lernens (ML) und der Robotik maßgeblich geprägt und ist Vorreiter unter anderem bei der Entwicklung selbstfahrender Autos und digitaler Hochschul­bildung.

Das Magazin Popular Science nahm den gebürtigen Deutschen 2005 in die Riege der „Brilliant Five“ auf. 2006 wurde er Fellow der American Association of Artificial Intelligence. 2011 erhielt er den Max-Planck-Forschungs­preis. Im gleichen Jahr kürte ihn Fast Company als „Fifths most creative person“. 2012 wurde ihm der begehrte „American Ingenuity Award“ des Smithsonian Magazine in der Kategorie „Education“ verliehen. Die European Association for Artificial Intelligence hat ihn als Fellow aufgenommen, die höchste Form der Mit­gliedschaft. Das Smithsonian Institute verlieh ihm 2015 die „James Smithson Bicentennial Medal“, die höchste Aus­zeichnung der wohl renommiertesten Kulturinstitution der Ver­einig­ten Staaten von Amerika.

Sie wird ausschließlich an Per­­sönlich­keiten verliehen, die „außergewöhnliche Bei­träge zu Kunst, Wissenschaft, Geschichte, Bildung oder Techno­logie geleistet ha­ben. Zu den weiteren Preisträgern gehören unter anderem die britische Königin Elizabeth II und Papst Johannes Paul II. 2016 verliehen ihm die Technische Universität im niederländischen Delft und das mexikanische National Politechnic Institute die Ehrendoktorwürde. Der US-Fernsehsender CNBC bezeichnete ihn 2018 als „Disrupter #8″ und das World Affairs Council verlieh ihm den „Global Leader­ship Award“. 2019 zog die Universität Hildesheim mit dem Ehrendoktor nach. 2021 wurde ihm die höchste Ehre der Universitätsstadt Aachen zuteil, der Aachener Ingenieurpreis. 2022 wurde er in Deutschland als „Vordenker“ ausgezeichnet; diese Ehre war zuvor unter anderem dem EU-Kommis­sionspräsidenten Jean-Claude Juncker und dem Rat der Wirtschaftsweisen zuteilgeworden.

Im gleichen Jahr nahm ihn der globale Think Tank Diplomatic Council, der zum engsten Beraterkreis der Vereinten Nationen gehört und die neue Biografie über ihn herausgibt, als Ehrenmitglied auf. Diese Aufzählung stellt lediglich eine Auswahl von Thruns Auszeichnungen und Ehrungen dar. Insgesamt hat Sebastian Thrun weit mehr als sechzig Auszeichnungen erhalten.

Die Biografie zeichnet den Weg des rebellischen Jugendlichen und des wissenshungrigen jungen Erwachsenen nach, gibt einzigartige Einblicke in sein Seelenleben und die Wurzeln seines Erfolges und verfolgt den Aufstieg des gleichzeitig ehrgeizigen und gelassenen Deutschen zum heim­lichen Superstar im Silicon Valley.

Seine Ausbildung und wissenschaftlichen Tätigkeiten führten ihn von den Universitäten Hildesheim und Bonn zur Carnegie Mellon University im US-amerikanischen Pittsburgh und von dort als Professor und Leiter des Artificial Intelligence Lab an die Stanford University in Kalifornien – bis er schließlich seine eigene Online-Universität gründete und damit das akademische Bildungswesen auf den Kopf stellte.

Seine wissenschaftliche Karriere verlief glänzend. Er hat an mehr als 30 Büchern mitgeschrieben, über 250 begutachtete Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, mehr als 100 wissenschaftliche Abhandlungen für Konferenzen und Workshops sowie technische Reports verfasst und ist an mehr als 25 erteilten Patenten beteiligt. Die Rolle seines Lebens hat er jedoch nicht als „Egghead im Elfenbeinturm“ gefunden, sondern als „praktischer Professor“, als überaus ambitionierter Denker und Macher in einer Person, dem es gelingt, Projekte aus der Taufe zu heben, die zuvor als undenkbar galten – bis Sebastian Thrun übernahm.

Google-Mitgründer Larry Page und Googles CEO Eric Schmidt beauftragten ihn mit dem Aufbau der geheimen Forschungs­abteilung Google X, in der unter anderem die Transformation der zuvor rein wissenschaftlichen KI-Forschung in die kommerzielle Nutzung und damit in unseren Alltag begann, und wo zuvor unmögliche Projekte wie Google Glass und Street View ihre Verwirklichung fanden.

Sowohl in Stanford als auch bei Google begeisterte er sich für selbstfahrende Autos. So entwickelte er mit dem Stanford Racing Team den autonom fahrenden Wagen „Stanley“ (eine liebevolle Hommage an den Namen der Universität Stanford), der unter anderem die US-amerikanische „Grand Challenge“, ein Rennen zwischen autonomen Roboterfahrzeugen, gewann. Mit seinem Unternehmen Kitty Hawk ging er noch einen Schritt weiter: Das Startup war aufgestellt, um mit Flugtaxis in Zukunft herkömmliche Fahrzeuge überflüssig zu machen.

Autonome Fahr- und Flugzeuge gelten als eine Schlüssel­anwendung für Künstliche Intelligenz. Doch mit Kitty Hawk scheiterte Sebastian Thrun vor­läufig. Es war nicht das erste Mal, denn sein Leben verlief keineswegs so geradlinig, wie es ein Schnelldurchgang durch die Biografie vermuten lassen könnte. Immer wieder war sein Werdegang von Brüchen gekennzeichnet ­– und von Neuanfängen.

Geblieben ist ein unverbesserlicher Optimist, tief verwurzelt in der unverrückbaren Überzeugung, dass die Zukunft besser sein wird als alles bisher Dagewesene. Dieser Optimismus ist erfrischend ansteckend. In diesem Sinne will die Biografie über Sebastian Thrun Optimismus verbreiten und Lust auf die Zukunft machen.

Weitere Informationen: www.diplomatic-council.org/sebastianthrun

Bild Buchcover „Sebastian Thrun“ / Quelle: Diplomatic Council

Quelle: euromarcom public relations

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